
| Deutsche Vereinsmeisterschaft 2011 |
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| Sonntag, den 04. September 2011 um 17:39 Uhr | |||
WIR SIND DEUTSCHER MEISTER!!!!!In Marl-Frentrop fand das diesjährige Finale des Events statt. Wir hatten uns beim eigenen großen Turnier auf dem Sportplatz ja als Punktbester qualifiziert und so fuhren wir guter Dinge nach Marl. Am Freitag abend wurden die Campingmobile aufgestellt, am Samstag begann schon morgens um 8 Uhr der Einmarsch der Teams. Bewaffnet mit Bibermaskottchen, dem Glückskorb den es für die Finalisten der Vorläufe gab und voller guter Vorsätze starteten wir mit der Kategorie A3.Martin legte mit Wicki und Pepe direkt 2 Nuller vor. Wicki hat die Prüfung sogar gewonnen! Beim Lauf von Kirsten mit Java wurde es einmal ganz spannend, als der Hund auf den Reifen zu lief, der nicht dran war - ein beherzter Schritt dazwischen und ein panischer Schrei und schon war der Pudel wieder auf Kurs und brachte ebenfalls einen Nuller nach Hause. Gudruns Fly war es bei inzwischen 30° und feuchter Krokodilhausluft viel zu heiss, ein verpasster Slalomeingang, eine Stange und ein paar Zeitfehler waren die Folge. Danach wurde auf die A2 umgebaut, in der Katja mit einem souveränen Nuller sogar einen zweiten Platz erlaufen konnte. Für jeden fehlerfreien Lauf bekamen die Teams ein kleines Schildchen und mit Freude beobachteten wir, das an unserem Zelt die stolz präsentierten Schildchen zahlreich mehrten, wo bei anderen nur 1-2 Etiketten hingen. In der Large Kategorie hatte Flint einen kleinen Abstecher zur entdeckten Verwandtschaft am Ringrand und Kira nach zwei Verweigerungen und einem vergessenen Wechsel einen falschen Tunnel, so das hier zunächst keine Punkte dazu gezählt werden durften. Das Team genoss die phänomenale Stimmung, die immer dann am Ring aufkam, wenn die Mannschaften ihre Starter anfeuerten und der Ausrichter verstand es mit geschickter Musikauswahl und fetzigen Kommentaren das Ganze anzuheizen. Beim Umbau zum Jumping war nicht nur das Wetter geeignet den Hexenkessel anzufeuern! Der Jumping für die Kategorie 3 hatte sich ziemlich gewaschen und das große Nervenflattern breitete sich aus. Pepe legte vor, souveräne 40 Punkte, weiteres Schildchen... Wicki verpasste leider den Slalomeingang und Ausgang und bekam immerhin noch 30 Punkte mit. Java stürzte ungebremst in den Verleitungstunnel und aus der Traum. Jetzt würden wir auf jeden Fall mindestens einen Null-Punkte-Lauf mit in die Wertung bekommen und die Chancen auf eine Platzierung waren faktisch dahin. Gudruns Fly landete mit einigen Zeitfehlern bei 35 Punkten. Im Jumping 2 lief Katja ebenfalls super, verpasste aber auch um 3 Sekunden ihr zweites Schild. Flint sammelte mit einem tollen Lauf sein erstes Schild. Kira hatte leider einige kleine Patzer und konnte das Ergebnis nicht mehr verbessern. Damit war der erste Tag geschafft und wir hatten uns auf Rang 10 positioniert. Ein Platz unter den Top Ten sei ein schönes Ergebnis, so die einhellige Meinung beim gemütlichen Videoanalysieren abends vorm Wohnmobil bei Grillfleisch und Knabberkram. Sonntags starteten erneut die A3 small Teams und Martin hatte einen besonders schönen Lauf. Am Vortag war der Richter aus Hamburg dadurch aufgefallen, das er Wert auf das sichtbare Tragen der Startnummer legte und abends wurde bei Wein darüber gewitzelt, das er davon nur Abstand nehmen wolle, wenn ein tolles Nummerngirl stattdessen eingesetzt würde. Ihr seht im Video selbst, was daraus wurde. Als kurz nach dem Start auch noch angesagt wurde, das das Pepes letztes Turnier sei und die Zuschauer ihn jetzt über seine letzten Turnierhürden nach Hause begleiten sollten, war die Stimmung am Platz wie ausgetauscht. Alle feuerten an, alle waren mit ganzem Herzen dabei!! Ein echtes Gänsehautgefühl und alle Ostbeverner, vor allem natürlich Martin und Pepe waren glücklich ein so tolles Highlight an das Ende einer erfolgreichen Karriere gesetzt zu haben. 120 von 120 möglichen Punkten für die Mannschaft. Pepe: du wirst nächstes Jahr fehlen! Einige Hunde später fanden die Veranstalter sogar "hey hey Wicki" als Begleitmusik für Martins zweiten Lauf und angefeuert von der begeisterten Laune legte Wicki einen Jumping hin, an den keiner heran reichen konnte. Mit großem zeitlichen Vorsprung gewann Wicki nicht nur ein weiteres Schild, sondern gleich die ganze Klasse. Java und Spike legten ebenfalls nach und während an unserem Zelt kaum noch Platz für Schildchen übrig war, wurde es in den anderen Zelten stiller. Die Verleitungen im letzten Lauf waren ganz schön haarig und sehr viele zuverlässige Teams schlinderten in die ein oder andere Falle ins Dis. Als Gudrun ihren Lauf ebenfalls fehlerfrei durch brachte war die Freude groß. Wir hatten im letzten Lauf keinen einzigen Punkt mehr abgegeben, und das in einem so kniffligen Parcours! Damit waren wir sicher unter den ersten 10 Teams und da Flint und Kira das Ergebnis nicht mehr verbessern konnten, war die Stimmung gelöst, der Druck raus und die gute Laune machte sich breit. Kira musste während eines Gewitterschauers ihren letzten Lauf absolvieren, was keinen der Biber davon abgehalten hat am Ringrand anzufeuern. Hatten wir doch am Vortag im eigenen Schweiß gebadet, war der Schauer und die Abkühlung jetzt sogar angenehm. Biber sind Wassertiere, so auch unser Maskottchen!
Beim Einmarsch zur Siegerehrung wurde noch darüber gefachsimpelt, bis wohin man vielleicht nach vorn gerutscht sein könnte... ob es am Ende sogar unter die Top 5 klappte?Als dann Platz 5 gerade die 400 Punkte Grenze überschritt wurde es allen ganz mulmig. Wohin würden unsere 530 hart erkämpften Punkte uns bringen? Der erste Jubelschrei ertönte, als der Vierte aufgerufen wurde: nicht Ostbevern. Letztlich haben wir es nicht nur von Platz 10 aufs Treppchen geschafft, nein: WIR SIND SCHON WIEDER DEUTSCHER MEISTER!!!!! Riesenjubel, Riesenpokale, ein Tunnel als Sachpreis für den Verein, viele Geschenke, tausend Hände geschüttelt, zwei Ehrenrunden und rundum Wellen und Gejohle. Alle hatten Tränen in den Augen und wir sind total fassungslos. Auf dem Heimweg wurde leise gesummt "wir woll'n nur zwei Mal im Leben deutscher Meister sein..."
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Die Verleitungen im letzten Lauf waren ganz schön haarig und sehr viele zuverlässige Teams schlinderten in die ein oder andere Falle ins Dis. Als Gudrun ihren Lauf ebenfalls fehlerfrei durch brachte war die Freude groß. Wir hatten im letzten Lauf keinen einzigen Punkt mehr abgegeben, und das in einem so kniffligen Parcours! Damit waren wir sicher unter den ersten 10 Teams und da Flint und Kira das Ergebnis nicht mehr verbessern konnten, war die Stimmung gelöst, der Druck raus und die gute Laune machte sich breit. Kira musste während eines Gewitterschauers ihren letzten Lauf absolvieren, was keinen der Biber davon abgehalten hat am Ringrand anzufeuern. Hatten wir doch am Vortag im eigenen Schweiß gebadet, war der Schauer und die Abkühlung jetzt sogar angenehm. Biber sind Wassertiere, so auch unser Maskottchen!
Beim Einmarsch zur Siegerehrung wurde noch darüber gefachsimpelt, bis wohin man vielleicht nach vorn gerutscht sein könnte... ob es am Ende sogar unter die Top 5 klappte?